Unterrichtszeiten und Hygienekonzept

Basierend auf den Mitteilungen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 01.09.2020

 

  1. „Maskenpflicht“

Auf dem gesamten Schulgelände gilt eine allgemeine Maskenpflicht.

Lediglich im Unterricht am festen Sitzplatz besteht keine Maskenpflicht.

Ob im weiteren Verlauf auch im Klassenzimmer „rund um die Uhr“ eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, richtet sich nach dem jeweiligen Infektionsgeschehen.

Für Schülerinnen und Schüler mit spezifischem sonderpädagogischem Förderbedarf oder Schülerinnen und Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen (ärztliches Attest) keine Maske tragen können, bestehen ggf. besondere Regelungen.

 

  1. Wesentliche Auszüge aus unserem Rahmen-Hygieneplan

Gestaffelte Unterrichtszeiten 2020/21

1a, 1b, 1c, 1e, 2a, 2b, 2c 1d, 2d,

1/2Da, 1/2Db,

3a, 3b, 3c, 4a, 4b, 4c 3d, 3/4D
8.00 Uhr – 11.20 Uhr

(4 Stunden)

– 12.15 Uhr

(5 Stunden)

– 13.00 Uhr

(6  Stunden)

8.00 Uhr – 16.00 Uhr freitags -13 Uhr 8.10 Uhr – 11.20 Uhr

(4 Stunden)

– 12.20 Uhr

(5 Stunden)

– 13.00 Uhr

(6 Stunden)

8.10 Uhr – 16.00 Uhr

freitags – 13.00 Uhr

 

  • Keine Durchmischung von Klassen oder Gruppen während des Schultages

(kein Lernkarussell, kein Teekännchen, neue Konzeption für den Religionsunterricht, keine zusätzlichen Engagementbereiche, kein offenes Konzept im Ganztag, kein Schüleraustausch…)

  • Gestaffelte Pausenzeiten in Klassenzonen
  • Einhaltung von Abstandsregeln auf den Begegnungsflächen
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf dem gesamten Schulgelände ist grundsätzlich für alle Personen verpflichtend. Diese Pflicht umfasst alle Räume und Begegnungsflächen in den Schulgebäuden und auch auf dem gesamten Schulgelände.
  • Maskenpflicht besteht auch in Situationen, in denen es nicht möglich ist, den Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten
  • Große Bedeutung hat die Händehygiene: Händewaschen mit Seife nach Ankunft in der Klasse, regelmäßiges Händewaschen mit Seife (20-30 Sekunden) während des Schulvormittags
  • Körperkontakt zu anderen Kindern und Lehrkräften ist zu vermeiden
  • Vermeiden des Berührens von Augen, Nase und Mund
  • Kein Austausch von Schulmaterialien (wo möglich) oder Brotzeit
  • Im Treppenhaus und auf den Gängen laufen wir auf der rechten Seite

Grundsätzlich werden alle Eltern gebeten das Schulhaus beim Bringen und Abholen der Kinder möglichst nicht zu betreten.

Vereinbaren Sie bitte einen festen Treffpunkt mit Ihrem Kind beim Abholen außerhalb des Schulhauses.

 

  1. Drei-Stufen-Plan

Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wird in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan organisiert, der sich an den Werten der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert.

Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten möglichst viel Präsenzunterricht erhalten.

Der Plan unterscheidet folgende Szenarien, die sich jeweils unterschiedlich auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Gestaltung des Unterrichts auswirken:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Hier findet Regelbetrieb unter Beachtung des Rahmen-Hygieneplans statt.
  • Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auf dem gesamten Schulgelände. Im Klassenzimmer können Schülerinnen und Schüler die Maske am Sitzplatz abnehmen.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 – < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Die Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 werden zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer während des Unterrichts verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann.
  • An den Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren – hierauf weisen die Fachleute ausdrücklich hin – muss in dieser Stufe im Unterricht keine Maske getragen werden.

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

  • Ab Stufe 3 wird ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassenzimmer wiedereingeführt. Dies bedeutet, dass die Klassen in aller Regel geteilt und die beiden Gruppen zeitlich befristet im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht unterrichtet werden – es sei denn, die baulichen Gegebenheiten vor Ort lassen die Einhaltung des Mindestabstands auch bei voller Klassenstärke zu.
  • Darüber hinaus ist das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung auch am Sitzplatz im Klassenzimmer für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen (einschl. der Grundschulen und Grundschulstufen der Förderzentren) verpflichtend.

Die bei den einzelnen Stufen genannten Schwellenwerte lösen nicht automatisch die genannten Veränderungen aus, sondern sind als Orientierungshilfe für die Gesundheitsämter gedacht, die über die jeweiligen Stufen in Abstimmung mit der Schulaufsicht entscheiden. Ansprechpartner für die Gesundheitsämter sind die jeweilige Leiterin bzw. der jeweilige Leiter des Staatlichen Schulamtes, die die anderen Schulaufsichtsbehörden beteiligen. Es können auch regionale Unterschiede in einem Kreis, etwa eine Konzentration des Infektionsgeschehens auf einzelne Gemeinden, berücksichtigt werden.

Eine vollständige Schließung aller Schulen über alle Schularten hinweg in einem Landkreis ab einem bestimmten Inzidenzwert ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Sofern die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden aus Gründen des Infektionsschutzes Verschärfungen der Regeln im Einzelfall für erforderlich halten, ist dies aber selbstverständlich möglich und würde bedeuten, dass eine vollständige Umstellung auf Distanzunterricht erfolgt.

Sofern in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Stufe 3, also der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, bereits zu Beginn des Schuljahres erreicht ist, sollen die jeweiligen Eingangsklassen der einzelnen Schulen bei der Durchführung von Präsenzunterricht Vorrang erhalten. Diese Schülerinnen und Schüler müssen zunächst in der Schule auf den Distanzunterricht (Umfang, Organisation, Arbeitsweisen) vorbereitet werden, d. h. sollten auf jeden Fall in der ersten Woche auch in der Schule anwesend sein. Das trifft insbesondere auf die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 der Grundschulen und der Förderzentren zu, weswegen diese, soweit das Gesundheitsamt aus Infektionsschutzgründen keine anderweitige Entscheidung trifft, möglichst durchgehend Präsenzunterricht erhalten sollen.

Bei einer vollständigen oder teilweisen Umstellung auf Distanzunterricht über einen längeren Zeitraum wird voraussichtlich auch wieder eine Notbetreuung eingerichtet. Entsprechende Hinweise würden wir Ihnen in diesem Fall noch zukommen lassen.

 

  1. Vorgehen beim Auftreten coronaspezifischer Symptome

leichte Erkältungssymptome wie Schnupfen oder gelegentlichem Husten:

An Grundschulen ist in Stufe 1 und 2 ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber vertretbar, da Kinder im Grundschulalter wissenschaftlichen Studien zufolge eine geringe Rolle im Infektionsgeschehen spielen.

Grundsätzlich bitten wir Sie als Erziehungsberechtigte, dass Kinder mit unklaren Krankheitssymptomen in jedem Fall zunächst zuhause bleiben und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen sollten.

Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen.

Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in Stufe 1 und 2 erst wieder möglich, sofern die Schüler mindestens

  • 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist in Stufe 1 und 2 keine Testung auf Sars-CoV-2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt bzw. Kinderarzt über eine Testung.
  • Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.
  • Bei Stufe 3 ist ein Zugang zur Schule bzw. eine Wiederzulassung erst nach Vorlage eines negativen Tests auf Sars-CoV-2 oder eines ärztlichen Attests möglich.

Tritt ein bestätigter COVID-19 Fall in einer Schulklasse auf, so wird die gesamte Klasse für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen sowie eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet.

 

  1. Distanzunterricht

Trotz aller Vorkehrungen müssen wir auch im neuen Schuljahr auf Distanzunterricht vorbereitet sein – (wie in Stufe 3 vorgesehen) im Wechsel mit Präsenzunterricht oder als Ersatz für den Präsenzunterricht für den Fall, dass das Gesundheitsamt die (Teil-) Schließung einer Schule verfügt.

In diesem Fall informieren wir sie gesondert.

 

Ausführliche Informationen zu unserem Hygienekonzept finden Sie hier:

hygienekonzept-der-wittelsbacher-grundschule-augsburg-stand-7-9-2020